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Perfektes Zusammenspiel zwischen Raumambiente und Technik

Experteninterview mit Marcel Hophan / Flashlight Event- und Mediatechnik AG

hophanDie Firma Flashlight Event- und Mediatechnik AG wurde 1987 als Einzelfirma gegründet und zählt heute zu den grössten Veranstaltungstechnik-Firmen in der Schweiz. Pro Jahr betreut das Team über 2′200 nationale und internationale Aufträge – von der kleinen Dorfbühne bis hin zu grossen Firmenevents und Konzerten.

Die folgenden Fragen beantwortet Marcel Hophan, Leiter Sales & Marketing bei Flashlight Event- und Mediatechnik AG

Was erwarten Sie von der Teilnahme als Aussteller an der kommenden
SuisseEMEX?

Marcel Hophan: Wir freuen uns wiederum an der SuisseEMEX dabei zu sein und dort unsere bestehende Kundschaft begrüssen zu dürfen. Zudem erwarten wir viele neue Kontakte von interessierten Event-Veranstaltern, welche wir von unserer Professionalität, über 20 Jahre Know-How und unserem leistungsstarken Angebot überzeugen können. Unsere Referenzen mit jahrelang treuen Kunden sprechen für sich.

Heisst Eventtechnik einfach ein paar Scheinwerfer zu montieren oder was macht moderne, gelungene Eventtechnik heute aus?
Marcel Hophan: Eventtechnik kann durchaus sein, dass nur ein paar Scheinwerfer an einem Messestand kostengünstig montiert werden müssen…. aber die meisten verstehen wohl unter dem Begriff “Eventtechnik” einen wunderschön inszenierten Anlass mit einer perfekten Lichtshow und einem gut hörbaren Ton. Das perfekte Zusammenspiel zwischen Raumambiente und Technik machen einen gelungenen Event aus. Es muss nicht der mit Technik überladene Veranstaltungsraum sein, der den WOW Effekte auslöst. Es sind die Projektleiter, welche vorab die Gegebenheiten optimal gecheckt haben und auch mit einem geringen Aufwand an Technik das Optimale aus technischer Sicht herausholen.

Wie sehr trägt Eventtechnik zum Gelingen eines Anlasses bei?
Marcel Hophan: Nebst einigen “Eckpfeiler” wie zum Beispiel die passende Location, einem hervorragenden Catering und dem durchdachten Ablauf ist auch die Eventtechnik ein wichtiger Teil von einem gelungenen Anlass. Was wäre ein traditionelles Bankett ohne feines Essen? Und was wäre genau dieses Bankett wohl ohne schönes Ambientelicht, einer guten Bühnentechnik und einem fehlerlosen Showablauf… Eventtechnik und der richtige professionelle Partner in diesem Bereich tragen dazu bei, dass der Event optimal begleitet wird und zum Erfolg wird. Auch mit einfachen Mitteln kann die Eventtechnik Emotionen wecken und begeistern.

Eventtechnik verbraucht Strom. Erwarten Kunden heute stromsparende oder ökologisch orientierte Konzepte?
Marcel Hophan: Durch den stetigen Ausbau des eigenen grossen Mietmaterialparks in allen Sparten von Licht- und Tontechnik nehmen wir auch vermehrt Rücksicht auf die einzelnen Kundenwünsche nach stromsparenden technischen Konzepten. Mittels Einsatz von der neusten LED-Technik können wir diesen Kundenwünschen bei allen Anlassarten gerecht werden.

Wenn ein neuer Kunde Sie mit einem Anlass beauftragen will, wie gehen sie dann vor?
Marcel Hophan: Nach der Kontaktaufnahme erfolgt meistens eine erste Besprechung, an der wir so viele Details zum Anlass wie möglich sammeln. Art und Ziel des Anlasses, Gäste, Botschaften, Shows und vieles mehr steht im Vordergrund der Diskussion. Erst dann können wir optimal und zu einem ausgezeichneten Preis eine möglichst genaue Offerte erstellen.

Sind Ihre Auftraggeber beim Budget zurückhaltender geworden? Wie schaffen Sie es trotzdem, Kunden und Gäste zu begeistern?
Marcel Hophan: Auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist es wichtig stetig nach vorne zu schauen und durch den Einkauf von neuem technischen Equipment, welches auf dem höchsten Stand ist, den Kundenwünschen zu einem budgetorientierten Event immer das Beste zu bieten. Auch wenn die Budgets kleiner werden oder sind: Flashlight überzeugt mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis und bietet dem Kunden immer einen Mehrwert an Material, Beratung und Professionalität.

Wie sehen die Trends im Bereich Eventtechnik für die nächsten zwölf Monate aus?
Marcel Hophan: Auch in den nächsten Monaten muss die Eventtechnik den Kunden das Optimale zu einem budgetorientieren Preis bieten können. Die Kunden wie auch die Gäste erwarten zu jeder Zeit und bei jeder Art von Anlässen immer das Beste. Diesem Trend eilen wir voraus und bemühen uns stets, im Einklang mit unseren Kunden, visuelle Effekte mit der richtigen Veranstaltungs- und Eventtechnik optimal einzusetzen. Der Miteinbezug von LED Technik, wie LED Curtains oder LED Moving-Lights steht auch hier im Vordergrund.

Wenn Sie privat an einen Anlass gehen, können Sie dann einfach nur Gast sein oder haben ständig ein Auge auf die Technik?
Marcel Hophan: Als ehemaliger Eventmanager, Betreiber der erfolgreichen Internetplattform www.eventlokale.ch sowie Verkaufs- und Marketingleiter bei Flashlight ist es natürlich sehr schwierig an einem Anlass “nur Gast” zu sein. Bereits beim Eingang und der Garderobe wirft man ein Blick hinter die Kulissen und schaut, was die anderen Veranstalter und Technikanbieter wie umsetzen. Dennoch möchte natürlich auch ich “nur Gast” sein und versuche “abzuschalten”. Schlussendlich nimmt man aber gerne auch positive Erfahrungen und Ideen mit.

Herr Hophan, danke für das Interview.
Die Fragen wurden von Karsten Füllhaas gestellt.

Fünf Fragen an Ewa Ming

In rund sechs Wochen öffnet die SuisseEMEX ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Seit 2007 organisiert Messeleiterin Ewa Ming die grösste Schweizer Fachmesse der Kommunikations-Branche.

Im Interview gibt sie einen Ausblick auf die diesjährige Ausgabe.

Was sind die Highlights der SuisseEMEX 2010?
Ewa Ming: Unser Konzept „Vernetzte Marketingwelt“ stösst auf grossen Anklang: Dabei bildet die Netzwerk-Arena den Magneten der Messe. Hier werden neue Businesskontakte geknüpft, und die Fachbesucher diskutieren über die neusten Trends. Neu ist das grösste Business Speed Networking der Schweiz, das von einem eloquenten Moderator koordiniert und animiert wird. Ein weiteres Highlight sind natürlich unsere Aussteller, welche mit ihrer Fachkompetenz die Messe zum Erlebnis an Innovationen und Trends erst machen. Gaudi gibt’s bei uns dann auch: Am EMEX Wiesn-Fäscht tauschen sich nämlich Fachbesucher wie Aussteller bei Bier, Brezel und Bratwurst aus und diskutieren über die neuen Impulse der Messe.

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Ewa Ming bei der Eröffnung der SuisseEMEX’09. Quelle: EMEX

Wie hat sich die Messe seit 2007 verändert und weiterentwickelt?
Ewa Ming: Sie ist seither zur grössten Fachmesse im Bereich Marketing, Kommunikation, Event und Promotion angewachsen und ist zum MUST der Branche geworden.

Dieses Jahr sind schon neue Messekonzepte in der Schweiz gescheitert. Was machen Sie mit der SuisseEMEX anders?
Ewa Ming: Wir orientieren uns stark am Markt und versuchen, die Marktveränderungen laufend in die SuisseEMEX zu integrieren. Wir halten nicht rigide an einer bestehenden Idee fest, sondern entwickeln uns mit den Bedürfnissen der Aussteller wie Besucher weiter.

Es gibt unzählige Networking-Veranstaltungen und Möglichkeiten sich online zu vernetzen und zu präsentieren. Warum soll man als Aussteller oder Besucher überhaupt noch an eine grosse Messe gehen?
Ewa Ming: Eine Messe ist emotionaler und persönlicher: Sie bietet neben dem face-to-face Gespräch und dem Networking auch Möglichkeiten, gemeinsam eine faszinierende Ausstellung zu erleben und die Beziehungen multisensorisch zu stärken – sei dies beim persönlichen Gespräch am Stand oder beim Wiesn-Fäscht in einer gemütlichen Atmosphäre, wo Kulinarisches auf Geschäftliches trifft. Ausserdem findet man an der Messe ein Konzentrat der Branchenimpulse, die man live zu Gesicht bekommt. Damit erhält man wieder neue Ideen in sehr kurzer Zeit – was online weitaus weniger attraktiv ist.

Welche grossen Entwicklungstrends sehen Sie in der Schweizer Kommunikations-Branche?
Ewa Ming: Einen grossen Trend setzen mit Sicherheit die Social Media. Zwar befinden sie sich noch im Anfangsstadium, nehmen jedoch rasant an Bedeutung in der Kommunikation zu. Firmen haben ein grosses Bedürfnis, Plattformen wie Twitter, Facebook oder Xing in ihr Kommunikationskonzept einfliessen zu lassen. Allerdings sind diese Medien ein Teilinstrument der Kommunikation und werden zumindest vorerst nicht alleinig ausreichen, um erfolgreich auf dem Markt präsent zu sein. Auch der Shift von den Print- zu den Online-Medien ist deutlich spürbar und wird vermutlich in den nächsten fünf Jahren noch deutlicher: Die Zahlen der Printmedien sprechen hier ein deutliches Ergebnis – nicht nur wegen der Wirtschaftskrise.

Frau Ming, danke für das Interview.
Die Fragen wurden von Karsten Füllhaas gestellt.

Werbeartikel müssen Emotionen auslösen

Experteninterview mit Fabian Hugelshofer / Pandinavia AG

Die Pandinavia AG wurde 1968 gegründet. Heute steht der Name für viele Jahre Kompetenz rund um Werbemittel. Das Unternehmen mit Sitz in Kloten berät Kunden von der Konzeptidee, über die Produktauswahl und Veredelung bis hin zum eigentlichen Einsatz der Werbeartikel und der dazugehörigen Logistik.

Die folgenden Fragen beantwortet Fabian Hugelshofer, Sales Director der Pandinavia AG. (weiterlesen…)

iPad & Co. machen Corporate Publishing komplexer

Experteninterview mit Peter Stämpfli / Stämpfli Publikationen AG

Die Stämpfli Publikationen AG ist Teil der Stämpfli Gruppe mit insgesamt 320 Mitarbeitenden, die in der sechsten Generation durch die Gebrüder Dr. Rudolf Stämpfli und Peter Stämpfli geführt wird. Die Spezialistinnen und Spezialisten der Stämpfli Publikationen AG machen aus den Inhalten ihrer Kunden gedruckte und elektronische Publikationen. Konzeption, Kreation und Herstellung von Publikationen sowie die Integration von Publikationssystemen sind das Kerngeschäft des Unternehmens. Eine breite Palette von Dienstleistungen (Koordination, Redaktion, Lektorat und Korrektorat) ergänzt dieses. Besonderes Gewicht legt die Stämpfli Publikationen AG auf die Optimierung der Publikationsprozesse ihrer Kunden.

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Destinations-Marketing: Wie vermarktet man eine Stadt?

Experten-Interview mit Frank Bumann / Zürich Tourismus

Zürich Tourismus wirbt im Bereich Freizeit- und Kongresstourismus weltweit aktiv für die touristische Region Zürich mit dem Ziel, dass Reisen nach Zürich ausgelöst werden. Vor Ort bietet Zürich Tourismus im Tourist Service am Hauptbahnhof und per Callcenter weitreichende Reise-Dienstleistungen an. Die privatrechtliche Non-Profit-Organisation kann dabei auf 125-jährige Erfahrungen im internationalen Marketing und der Gästeinformation zurückgreifen. Im Web findet man unter www.zuerich.com alles zur Destination Zürich, Informationen zur Organisation Zürich Tourismus selber gibt es unter www.ztextra.ch.

Die folgenden Fragen beantwortet Frank Bumann, Direktor von Zürich Tourismus. (weiterlesen…)

Trends im Messestandbau

Experten-Interview mit Mario Huggler / EXPOformer AG

Mario HugglerDie EXPOformer AG aus Bülach bietet schlüsselfertige Messestände aus eigener Produktion an. Ihr Angebot umfasst Lösungen für Ausstellungen, Messen, Kongresse und Events. Am Standort in Bülach verfügt die EXPOformer zudem über den europaweit grössten Showroom für modulare Messekommunikation. Weltweit ist das Unternehmen in 45 Ländern tätig.

Die folgenden Fragen beantwortet Mario Huggler, Leiter Marketing & Sales der EXPOformer AG. (weiterlesen…)

Immer die richtigen Worte finden…

Experten-Interview mit Roman Probst / TRANSLATION-PROBST

Roman ProbstDas anerkannte Übersetzungsbüro TRANSLATION-PROBST unterstützt die mehrsprachige Kommunikation von Geschäftskunden mit professionellen Übersetzungs- und Sprachdienstleistungen. TRANSLATION-PROBST arbeitet mit einem Netzwerk von über 300 diplomierten Übersetzern, Sprachprofis und Professoren zusammen. Zu den Auftraggebern gehören bekannte Schweizer Grossunternehmen. Gründer Roman Probst war im Jahre 2006 Jungunternehmer des Jahres und wurde 2007 von der Handelszeitung als KMU des Monats ausgezeichnet.

Die folgenden Fragen beantwortet Roman Probst, Geschäftsführer der TRANSLATION-PROBST.
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Gelungene Events mit dem richtigen Catering

Experten-Interview mit Frank Keller / Gamma Catering AG

Gamma Catering kreiert seit 25 Jahren schöne Welten, in denen die Gäste kulinarisch verwöhnt werden. Mit den Geschäftssitzen in Zug, Basel, Genf, Tessin und St. Moritz ist das Unternehmen landesweit vertreten und beschäftigt rund 80 Mitarbeiter. International ist die Gamma Catering AG  beispielsweise für die Präsenz Schweiz in den jeweiligen Ländern an der Weltausstellung tätig.
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Beim Kunden mehrere Sinne ansprechen

Experten-Interview mit Thomas Lengenfelder / Carpentier AG

Mit diesem Beitrag beginnt auf dem Blog der SuisseEMEX eine Serie von Experteninterviews aus der Kommunikationsbranche. Wir wollen damit einen Einblick in die Vielfältigkeit von Marketing, Kommunikation, Event und Promotion geben.

Den Anfang macht Thomas Lengenfelder, Leiter Verkaufsinnendienst bei der Carpentier AG. Ferdinand Carpentier gründete 1853 in Zürich die Bücherfabrik Carpentier. Sie entwickelte sich rasch zu einem Unternehmen mit qualitativ hochstehender Buchmacherei-Kunst. Heute produziert die Carpentier AG Planungs-, Ordnungs- und Repräsentationsmittel. Das Sortiment umfasst Hunderte von massgeschneiderten Spezialanfertigungen sowie rund 350 ab Lager lieferbare Standardartikel.
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Rückblick auf Experiment Live-Blogging

Die letzten Besucher verlassen die Hallen, die Tore werden geschlossen und an den Ständen wird schon fleissig abgebaut und zusammen gepackt… die SuisseEMEX 09 ist Geschichte.

Damit endet auch das Experiment Live-Blogging für mich. Ich kann auf 22 Blog-Beiträge und unzählige Tweets zurückblicken, die ich während den vergangenen zweieinhalb Tagen geschrieben habe.

Um alle Erfahrungen zu verarbeiten und genau zu überlegen, was man alles noch verbessern kann, werde ich ein paar ruhige Stunden benötigen. Hier aber ein paar spontane Überlegungen von mir zum Thema „Live-Blogging“:

  • Bloggen an einer Messe macht Spass, ist aber harte Arbeit
  • Beiträge lassen sich nicht von zu Hause aus komplett vortexten
  • Je nach Grösse von Event braucht es mehr als einen Blogger
  • Person „im Hintergrund“ für Textkorrekturen oder Bildbearbeitung kann sehr hilfreich sein
  • Keine ruhige Arbeitsumgebung
  • Ausrüstung: Notebook im Internetzugang (eventuell WLAN), Smartphone, Verlängerungskabel für Strom, Mehrfachstecker, Digitalkamera (am besten einfache DSLR)
  • Kleidung: gute Schuhe, bequeme Hosen