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Werbeartikel müssen Emotionen auslösen

Karsten Füllhaas, 11. Juni 2010 13:24 Uhr, 0 Kommentare

Experteninterview mit Fabian Hugelshofer / Pandinavia AG

Die Pandinavia AG wurde 1968 gegründet. Heute steht der Name für viele Jahre Kompetenz rund um Werbemittel. Das Unternehmen mit Sitz in Kloten berät Kunden von der Konzeptidee, über die Produktauswahl und Veredelung bis hin zum eigentlichen Einsatz der Werbeartikel und der dazugehörigen Logistik.

Die folgenden Fragen beantwortet Fabian Hugelshofer, Sales Director der Pandinavia AG.

Was erwarten Sie von der Teilnahme als Aussteller an der kommenden SuisseEMEX?
Fabian Hugelshofer: Wir freuen uns auf viele Neukontakte, sowie auf unsere bestehenden Kunden welche wir mit unseren innovativen und qualitativ hochstehenden Werbeartikel überzeugen können. Die SuisseEMEX ist für uns jedes Jahr eine tolle Plattform um uns zu präsentieren und neben unseren Produkten die Kunden auch über die Entwicklung der Firma zu informieren.

Wenn man seine Kunden mit Werbeartikeln erfolgreich ansprechen will, kann es dann heute immer noch der berühmte Kugelschreiber sein?
Fabian Hugelshofer: Es kann durchaus immer noch der berühmte Kugelschreiber sein, viel wichtiger ist aber, das richtige Produkt, in der richtigen Verpackung, der entsprechenden Botschaft angepasst im richtigen Zeitpunkt, für das richtige Projekt einzusetzen. Ein Werbeartikel muss Emotionen auslösen und schafft somit ein Mehrwert für denjenigen der ihn einsetzt.

Welche Funktion haben Werbeartikel im Kommunikations-Mix eines Unternehmens?
Fabian Hugelshofer: Ein Werbeartikel richtig eingesetzt kann eine zentrale Rolle in einem Kommunikationskonzept eines Unternehmens spielen. Ein Werbeartikel soll Träger sein von Botschaften, soll Bedürfnisse auslösen oder einfach unterstützend wirken.

Wie arbeiten Sie mit Auftraggebern zusammen, wenn sie neue Ideen für Produkte entwickeln?
Fabian Hugelshofer: Wir gehen da grundsätzlich konzeptionell vor. Vor einem Projekt gibt es ein Briefing mit dem Kunden bei welchem eine Bedürfnisanalyse erarbeitet wird. In der zweiten Phase erarbeiten wir Produktvorschläge welche aus der Bedürfnisanalyse entstanden sind. Dieser Prozess wird jeweils im engen Kontakt mit dem Auftraggeber geführt. Es ist sehr wichtig, dass die Impulse, Ideen und Vorstellungen des Kunden umgesetzt werden können in Harmonie mit den jeweiligen Produktionsmöglichkeiten. In der dritten Phase werden entsprechende Prototypen erarbeitet, welche schlussendlich in die Endproduktion gehen.

Was tun Sie, um in ihrer Branche immer die Nase vorn zu haben?
Fabian Hugelshofer: Wir versuchen einfach immer das Beste für den Kunden herauszuholen. Trendscouting im Ausland, Besuche von nationalen und Internationalen Messen, Besuche bei unseren Lieferanten, Produzenten und Partner sind sehr wichtig. Marktbedürfnisse im Bezug auf Qualität, Materialien, Farbe, Design frühzeitig zu bemerken. Sich ständig mit der Thematik auseinanderzusetzen zu wollen, muss ein Selbstverständnis sein. Unsere Aufgabe ist es unseren Kunden täglich diese Trends und Wahrnehmungen bewusst zu machen und ihnen entsprechend unsere Ideen zu “verkaufen”.

Werbeartikel müssen möglichst kostengünstig sein. Wie stellen Sie trotzdem Qualität und umweltgerechte Produktion sicher?
Fabian Hugelshofer: Unsere Lieferanten und Partner werden von uns in einem ständigen Prozess darauf aufmerksam gemacht, dass wir nicht nur das Ziel verfolgen möglichst gute Preise zu erhalten, sondern, dass unser Pricing auch in Harmonie mit den entsprechen nachhaltigen und umweltgerechten Produktionen sein muss. Es ist unsere Aufgabe unsere Kunden davon zu überzeugen, dass umweltgerechte und nachhaltige Produktion seinen Preis hat ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Wie sehen die Trends im Bereich Werbeartikel für die nächsten zwölf Monate aus?
Fabian Hugelshofer: Den Trend sehen wir vor allem in der Weiterentwicklung eines bestehenden Werbeartikel. Wir glauben, dass die Unternehmen vermehrt konzeptionell Werbeartikel einsetzen wollen und dabei vermehrt ganze Kollektionen einsetzten. Jedes dieser Kollektionsbestandteile soll dann eben den Zielsetzungen des Kunden hinsichtlich Design, Material und Form etc entsprechen.

Herr Hugelshofer, danke für das Interview.
Die Fragen wurden von Karsten Füllhaas gestellt.


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